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Birger-Forell-Realschule

 

Die Biographie liegt auch als Plakat in Form einer PDF-Datei vor! Es entspricht dem Plakat im Verwaltungstrakt der Birger-Forell-Realschule.

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Biographie

27. 9. 1893

Geburt Birger Forells in Söderham (Mittelschwe­den)

Besuch der Mittel-  und Handelsschule in Karlstadt; später wird er Handelsschulleh­rer.

 

1915

1916
 

1921

 

 

1921-1926

1927/28

 

1929-1942

Reifeprüfung am Stockholmer Gymnasium

Immatrikulation an der theologischen Fakultät der Universität Uppsala

Ordination in Schweden zum Pfarrer nach dem zweiten theologischen Examen

 


Seemannspfarrer in Rotterdam

Religionswissenschaftliche Forschungsreise nach Indien, Begegnung mit Mahatma Gandhi

Pastor in der schwedischen Victoriagemeinde in Berlin; Engagement für Verfolgte des nationalsozialistischen Regimes und für not­leidende Arbeitslose; Mitglied der Bekennen­den Kirche; 1931 Geburt seines Sohnes Urban Forell, nachdem seine beiden ersten Söhne gestorben sind.
 

1942

 

1943

 

Abberufung Forells auf Betreiben der deut­schen Regierung in das schwedische Borås

Berufung durch den Weltkirchenrat zur Be­treuung der deutschen Kriegsgefangenen in Eng­land (Lagerseelsorge); Gründung des Stu­dienlagers Norton Camp (theologische Schule für Kriegsgefangene)

1944

Gründung des Komitees für christliche Nach­kriegshilfe (Sammlung von Kleidung, Le­bensmitteln, Medikamenten, Geld) für die Flüchtlingslager in Deutschland
 

1946

Erste Besichtigung des Geländes der Munitionsfabrik der Wehrmacht in Espelkamp; Einsatz für die Verhinderung der Demontage und für die Freigabe der Muna für caritative Zwecke (Betreuung  von ehemali­gen Kriegsgefangenen und Flüchtlingen, von Kindern und Waisen)

Das ehemalige Munagelände mit seinen Baracken wird zur Keimzelle der Stadt Espelkamp.
 

1951

Aufgabe seines Pfarramtes in Borås; Gründung der „Deutsch-Schwedischen Flüchtlingshilfe“ (Hilfe für heimatvertriebene Bauern)

 

4.7.1958

Tod Birger Forells

Zum 50. Todestag Birger Forells zusammengestellt von Ulrich Schlick, Christiane Müller-Griepshop und Schülern der Birger-Forell-Realschule. Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die uns Zugang zum Stadtarchiv verschafften und uns auch sonst sehr behilflich waren: Herr Spangenberg (Archiv), Herr Siemon (Redakteur in der Öffentlichkeitsarbeit)