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Birger-Forell-Realschule

Gedenken an Birger Forell

Der schwedische Pastor Birger Forell ( 1893-1958), der Namensgeber der Birger-Forell-Realschule in Espelkamp, setzte sich nach dem Einmarsch der Briten am Ende des Krieges maßgeblich dafür ein , dass die Baracken einer Munitionsfabrik in Espelkamp nicht vollständig gesprengt wurden, sondern dass dort Flüchtlinge und Vertriebene nach dem Wiederaufbau durch viel Eigenleistung eine neue Heimat fanden. Ihm ist nicht nur eine Straße gewidmet, sondern auch ein Gedenkstein, der zu seinem hundertsten Geburtstag offiziell eingeweiht wurde.

Text: In dankbarer Erinnerung an den schwedischen Pfarrer und Mitbegründer unserer Stadt, Birger Forell, und an seine Landsleute für die uns nach dem Krieg erwiesene Hilfe zu seinem Todestag 4. Juli 1958.

Weiterhin gibt es eine Gedenktafel in Berlin Wilmersdorf für sein Wirken und sein Engagement. Auch dort ist eine Schule und ein Platz nach ihm benannt.:

Text:

Birger Forell
1929-42 Schwedischer Pfarrer in Berlin. Schützer und Retter vieler
Verfolgter 1933-45
Helfer und Freund der deutschen Kriegsgefangenen in England
Er schuf die Deutsch-Schwedische Flüchtlingshilfe, um
vertriebenen Bauern neue Heimat zu geben
Seiner Entschlossenheit ist die Gründung der Flüchtlingsstadt
Espelkamp zu verdanken.
 

Zum 50. Todestag Birger Forells zusammengestellt von Ulrich Schlick, Christiane Müller-Griepshop und Schülern der Birger-Forell-Realschule. Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die uns Zugang zum Stadtarchiv verschafften und uns auch sonst sehr behilflich waren: Herr Spangenberg (Archiv), Herr Siemon (Redakteur in der Öffentlichkeitsarbeit)