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Birger-Forell-Realschule

Straßennamen

Heute erinnern noch viele Straßennamen an Persönlichkeiten, die für die Geschichte Espelkamps wichtig waren.

Der schwedische Pastor Birger Forell ( 1893-1958), der Namensgeber unserer Schule, setzte sich nach dem Einmarsch der Briten am Ende des Krieges maßgeblich dafür ein , dass die Munabaracken nicht vollständig gesprengt wurden, sondern dass dort Flüchtlinge und Vertriebene nach Wiederaufbau durch viel Eigenleistung eine neue Heimat fanden. Ihm ist nicht nur eine Straße gewidmet, sondern auch ein Gedenkstein.

 

 

John Gingerich, der heute in Kanada lebt, war maßgeblich am Aufbau Espelkamps beteiligt und gründete eine der ersten Mennonitengemeinden. Die Gemeinde feierte im Sommer 2003 ihren 50. Geburtstag.

 

1956 wurde Wilhelm Kern, Gründungsmitglied der 1950 ins Leben gerufenen SPD, Bürgermeister der Stadt Espelkamp.1967 wird der Rathausplatz nach dem verstorbenen Stadtdirektor und Altbürgermeister in „Wilhelm-Kern-Platz umbenannt.

 

 

 

 

 

August Skirde war Oberstleutnant und wurde von der Wehrmachtsverwaltung nach Espelkamp geschickt, um das Gelände zu besichtigen und die Eignung für eine Heeresmunitionsanstalt zu prüfen. Er wurde der erste Kommandant der MUNA.

 

Major General W.H.A. Bishop war Militärgouverneur von Nordrhein-Westfalen. Er setzte sich in erheblichem Maße für die Aufhebung des Sprengungsbefehls der MUNA ein. Damit trug er wesentlich dazu bei, dass Espelkamp eine Heimat für Vertriebene und Flüchtlinge wurde.

 

Zum 50. Todestag Birger Forells zusammengestellt von Ulrich Schlick, Christiane Müller-Griepshop und Schülern der Birger-Forell-Realschule. Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die uns Zugang zum Stadtarchiv verschafften und uns auch sonst sehr behilflich waren: Herr Spangenberg (Archiv), Herr Siemon (Redakteur in der Öffentlichkeitsarbeit)