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Die Entwicklung Espelkampsvon Daniel Zacharia 10a 2005 Zeittafel1229 Als „Aspelcampe“
wird der Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1701 Nach einer Königlich
Preußischen Verordnung wird „auf dem Espelkamp“ eine Nebenschule
errichtet. 1832 Die Nebenschule wird
selbständig. 1910 Espelkamp erhält die
Rechte einer selbständigen Gemeinde-
1939 Festgehalten in der
Statistik: In Espelkamp leben rund 1.000 Menschen auf 18,5 Quadratkilometern.
Die Landwirtschaft war die wichtigste Erwerbsquelle, doch sie konnte nicht alle
ernähren. Der Boden war weniger ertragreich. Große Teile des Acker- und Grünlandes
im Wassereinzugsgebiet der Großen und Kleinen Aue litten unter Staunässe. Nach größeren
Regenfällen kam es immer wieder zu Überschwemmungen. Einen Zuwerb fand man im
nachbarlichen Holland, in der Flachsverarbeitung und später auch in der
Zigarrenherstellung. 1938/39 – 1945 Auf dem Gebiet des späteren
Espelkamps entsteht eine Munitionsanstalt, in der
Espelkamp baut auf ! 1948 Nach vielen
Verhandlungen erklärt General Bishop das Ende der Sprengungen
gesprengte Munagebäude 3. Oktober 1949 Vom Land Nordrhein-
Westfalen, dem Diakonischen Werk und der Evangelischen Kirche in Westfalen wird
die „Aufbaugemeinschaft Espelkamp GmbH“ gegründet, die der Träger des
Gesamtaufbaus wird. Wohnungen werden errichtet und Industriebetriebe
angesiedelt.
Das Martinsgebäude in Espelkamp (früher die erste Verwaltung der Stadt) 3. Oktober 1959 Mit Beschluss der
Landesregierung des Landes Nordrhein- Westfalen wird der Gemeinde Espelkamp die
Bezeichnung „Stadt“ verliehen.
Das Kesselhaus der Firma Naue 1959 3. Oktober 1960 Der neue Bahnhof wird
eingeweiht. 15. September 1962 Das neue Rathaus wird
mit einem Festakt eingeweiht. 6. April 1963 Hallenbad und
Thomaskirche werden eingeweiht. 1. Januar 1966 Die Stadt Espelkamp
erhält eine selbständige Verwaltung. Dezember 1966 Die „Birger-Forell-Realschule“ wird von der Evangelischen
Kirche als erste Realschule in Westfalen übernommen.
Oben: Das Waldschwimmbad Anfang 1970 Unten: früher war es der Löschteich der Muna
1968 Das Industrie- und Gewerbegebiet Nord wird in der Größe von
rund 77 ha Planmäßig ausgewiesen. Inzwischen haben hier über 1600
Beschäftigte einen Arbeitsplatz gefunden. Ab 1972 Als Folge der Ostverträge (Moskauer/Warschauer Vertrag)
kommen immer mehr deutsche Aussiedler aus den Ostblockstaaten nach Espelkamp, um
hier eine neue Heimat zu finden. 1. Januar 1973 Im Zuge einer kommunalen Neuordnung vergrößert sich das
Stadtgebiet, die Einwohnerzahl beträgt jetzt 23.598. 4.-13. Oktober 1974 Espelkamp feiert ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Zahl der
Wohnungseinheiten beträgt 4.132, die Zahl der Arbeitsplätze 8.625. 22. August 1982 Die Zahl der zugezogenen Mennoniten wächst weiter. Die Ev.
Mennoniten-Brüdergemeinde weiht ihr neues Gemeindezentrum ein.
Eine ehemalige Munabaracke: Das NP der Breslauer Straße Anfang 1970 ! 1.Oktober 1988 Gründung der IGEU, der Interessengemeinschaft Espelkamper
Unternehmen 1990/91 Es entstehen Städtefreundschaften mit Torgelow
(Mecklenburg-Vorpommern) und Angermünde (Brandenburg). Die
Partnerschaftsurkunden zwischen der Stadt Espelkamp und der Stadt Nagykörös
(Ungarn) werden unterzeichnet. 10./11. September 1993 Die erste Berufsausbildungmesse findet in Espelkamp statt. 1996 Bedingt durch den Zustrom von Neubürgern setzt eine rege Bautätigkeit
ein. 27. Januar 2001 Der Deutsch-Türkische Kulturverein „Türk Federasyon“
wird in Espelkamp gegründet. 30. Juli 2002 Eröffnungsveranstaltung zum NRW-Städtewettbewerb „Ab in
die Mitte 2002“. Die Breslauer Straße wird bis zum 22. September zum Podium für
eine ganze Reihe von kulturellen und sportlichen Ereignissen. Mehr als 50
Kunsttore sind Symbol für die Vielfalt der Nationen und Kulturen der Stadt. |
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Zum 50. Todestag Birger Forells zusammengestellt von Ulrich Schlick, Christiane Müller-Griepshop und Schülern der Birger-Forell-Realschule. Besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die uns Zugang zum Stadtarchiv verschafften und uns auch sonst sehr behilflich waren: Herr Spangenberg (Archiv), Herr Siemon (Redakteur in der Öffentlichkeitsarbeit) |